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Umgangssprachlich werden unter Stress im Zusammenhang mit Arbeit
hauptsächlich Arbeitsüberlastung, Hektik, Zeit- und Termindruck oder
psychische Anspannung verstanden. Technische Entwicklungen – z.B.
Bildschirmarbeit, EDV-Einsatz – und organisatorische Entwicklungen
z.B. schlanke Produktionsorganisationen, - führen dazu, dass mehr
Arbeit in der gleichen Zeit wie bisher oder kürzerer Zeit als früher
bewältigt werden muss.
Dabei ist die Tendenz zu erkennen, dass die körperlichen Belastungen
abnehmen und dem gegenüber die seelisch-geistigen
Arbeitsanforderungen und –belastungen zunehmen.
Spricht man von Stress muss man sich vor Augen halten, dass
1.
Stress nicht als solcher fühlbar ist
2.
Stress ein Prozess ist, den man wieder rückgängig machen kann
3.
Stress immer auf einer Wechselwirkung zwischen Umweltbedingungen
und den persönlichen Fähigkeiten beruht und darauf, wie mit diesen
Umweltbedingungen umgegangen wird.
Dabei haben diese Stressfaktoren auch unmittelbare Auswirkungen auf
körperliche Funktionsstörungen. In Wirklichkeit sind Kleinkind oder
Greis, Lehrer oder Schüler, Arbeiter oder Manager gleichermaßen von
Stress belastet.
Lärm, beruflicher Druck, Verkehrsstress, und so weiter muss von uns
allen verarbeitet werden. Die dadurch entstehenden psychischen
Belastungen sind teilweise so groß, dass, sinnbildlich betrachtet
zwischen der sensiblen Station Hirn und den einzelnen Organen oder
Organsystemen Sicherungen durchbrennen. Einen oder zwei dieser
Kurzschlüsse verkraftet ein Körper ohne weiteres. Wenn die Störungen
aber zu einer Dauerbelastung werden, wird es für den Organismus oder
einzelne Organe kritisch.
In jeder Stresssituation reagiert zuerst das Herz. Es sieht sich
genötigt, für eine eventuelle Abwehrmaßnahme mehr mit Sauerstoff
angereichertes Blut zu den betroffenen Organen zu transportieren.
Dadurch kommt es zu einer ständigen Überbeanspruchung des Herzens.
Durch dieses ständige „Auf der Lauer-Liegen“ schaltet der Körper
automatisch alle Empfindungen aus, die nicht dem Überleben dienlich
sind. Man kommt gar nicht dazu, Freude zu empfinden, Lust am Leben
zu haben, Vertrauen, Liebe, Hilfsbereitschaft lassen nach und auch
der Widerstand gegen Krankheitskeime, so dass der gestresste
Organismus wesentlich schneller erkrankt.
Um diesen Dauerstresszustand mit all den Folgen für den
Gesamtorganismus zu unterbrechen, ist es notwendig, dem Körper und
der Psyche eine Ruhepause zu gönnen. In Trance wird in der Hypnose
ein Alphazustand herbeigeführt, und die Aktivität des
Gesamtorganismus auf ein Minimum reduziert.
Mit Suggestionen, die die körperlich-geistig-seelische
Grundeinstellung schaffen, um dem Stress nicht mehr hilflos
ausgesetzt zu sein, kann dies gelingen.
Die Anti-Stress-Hypnose bietet eine Tiefenentspannung mit
Langzeitwirkung. Diese wird im Unterbewusstsein verankert.
Ziel muss es sein, dass jedermann in Stresssituationen ruhiger und
ausgeglichener reagiert. |
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