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Jeder, der Sport betreibt hat es schon erlebt: Man hat sich super
vorbereitet, fühlt ich auch gut und die Leistung beim Wettbewerb
oder Spiel ist nicht die, die man sich selbst erwartet hat. Danach
grübelt man herum, ärgert sich mitunter und kann die eigene
(schlechte) Leistung oft nicht verstehen.
Nur – was tun dagegen? - ...
Es gibt viele Menschen, bei denen die Vermutung zu Recht besteht,
dass sie ihre Leistungen noch nicht vollkommen entfaltet haben. Die
Gründe dafür können sehr vielfältig sein und liegen häufig im
mentalen Bereich. Es können aber auch Folgen einer unbewussten
Selbstsabotage sein.
Das ist bei vielen Sportlern häufig zu beobachten. Und zwar bei
Spitzensportlern genauso wie bei Hobbyathleten.
Gerade bei Leistungssportlern werden die Möglichkeiten des
körperlichen Trainings schon soweit genützt, dass dort dabei nur
noch bedingt Potentiale zu erwarten sind. Hier kann die Möglichkeit
mentalen Trainings gewählt werden, der dann auch den Unterschied bei
der zu erbringenden Leistung ausmacht.
Es gibt einige Bereiche, in denen sich die Voraussetzungen für
Leistungssteigerungen im Sport beobachten lassen, wenn mit Hilfe von
Hypnose mental Einfluss genommen wird.
- das Training konditioneller Fähigkeiten
- Nutzung technischer Fähigkeiten
- Erweiterung taktischer Fähigkeiten
- Einsatz mentaler Fähigkeiten
Besonders wichtig ist dabei die Visualisierung bisher
problematischer Bewegungsabläufe und Situationen. Es können
Möglichkeiten gewählt werden, die in der Realsituation nicht möglich
wären. Taktische Fähigkeiten können imaginativ vorbereitet werden
und die richtigen Strategien werden dabei mental vorab abgespielt..
Je nach individueller Situation und Zielsetzung kann also im Sport
und auch in anderen Leistungsbereichen Hypnose in Kombination mit
anderen Möglichkeiten sinnvoll zum Einsatz gelangen.
Für viele Interventionen bietet eine Trance-Hypnose eine förderliche
Basis, um in näheren Kontakt mit den eigenen Fähigkeiten zu kommen.
Die möglichen Einsatzbereiche von Hypnose im Zusammenhang mit Sport
bzw. Leistungsbereichen, auf die sich die Möglichkeiten im Sport oft
gut übertragen lassen, ist vielfältig:
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Mentales Training
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Finden und Sichern der zum Ziel führenden Balance zwischen
Entspannung und Anspannung
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Imagination perfekter Leistung
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Mobilisierung von Energien
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Motivation durch anziehende Ziele
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Konzentration statt Ablenkung
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Hilfreiche Nutzung bzw. Anpassung der Wahrnehmung
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Schaffung und Nutzung hilfreicher innerer Zustände
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Schmerzlinderung durch Trance
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Aktivierung der Selbstheilungskräfte
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Auffällig häufige Verletzungen
Das heißt, mentales Training im Sport ist wichtig, um erstens den
individuellen Glauben in die eigene Leistungsfähigkeit sowie das
Erreichen eines Leistungspotentials aufzubauen. Zweitens auch, um in
einer Sportart die technische Meisterschaft durch die
Verinnerlichung von Bewegungsabläufen und Handlungen zu erlangen.
Eine Grundlage für die Wichtigkeit des Mentaltrainings und der
Hypnose ist, dass im Sport an die Grenzen der körperlichen
Leistungsfähigkeiten gegangen wird. Im Wettbewerb selbst können
extreme Störfaktoren bei der Erbringung von Leistungen
ausschlaggebend werden. –
Die eigene Erwartungshaltung, Reizüberflutung durch Zuschauer,
Störeinflüsse durch die Konkurrenz, eigene psychische und physische
Nachteile machen in vielen Fällen eine bewusste Konzentration auf
die sportliche Aufgabe schwierig.
Mentales Training oder Hypnose bedeutet hier, ein grundlegendes
Handlungsmuster zu haben, mit dem man sich immer wieder in Gedanken
in eine Wettkampfsituation versetzen kann, bevor sie real wird. Das
führt dazu, dass ein sportliches Ereignis wie im Film gedanklich
abläuft wie in einem Film, der auch nicht erst gedreht wird, wenn
man ihn das erste Mal anschaut.
Der Sportler soll und kann mit Hilfe der Hypnose seine Ziele so
setzen, dass sie erreichbar sind, - realistisch! |